20 Jahre Tolerantes Brandenburg

Das Handlungskonzept „Tolerantes Brandenburg“ wurde 1998 im Land Brandenburg als Strategie zur Bekämpfung von Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit entwickelt. Das Land Brandenburg war damals eines der ersten Länder bundesweit, die diesen Schritt gingen. Grund waren vor allem die Ende der 90er Jahre alarmierend hohen Zahlen von rechtsextremen Übergriffen in Brandenburg. Seitdem wurde vieles erreicht und das „Tolerante Brandenburg“ ist mit seinem landesweiten Beratungsnetzwerk und dem alle gesellschaftlichen Bereiche umfassenden Kooperationspartner-Netzwerk ein wichtiger Bestandteil der Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft. Gleichwohl stellen die Gesellschaft heutzutage das Erstarken populistischer Bewegungen und fremdenfeindliche Übergriffe vor neue Herausforderungen.

Anlässlich des Jubiläums möchte „Die B-Team-Tour 2018 – 20 Jahre Tolerantes Brandenburg“ auf die Arbeit und das Engagement des Tolerantes Brandenburgs zurückblicken. Ein Team von sieben Jugendlichen fährt dabei für zwei Wochen vom 09. bis 23. Juni 2018 mit einem eigenen Tour-Mobil durch Brandenburg und besucht bedeutende Orte, die das Wirken des Toleranten Brandenburgs auszeichnen und prägen. Dies umfasst Orte, an denen das Engagement des TBB auf besondere Weise sichtbar wurde, an denen gegen Rechtsextremismus demonstriert, Konzerte und Kampagnen stattgefunden oder Aktionen und Integrationsprojekte durchgeführt wurden. An diesen Orten leisten auch engagierte Bürgerinnen und Bürger einen Beitrag für eine solidarische Zivilgesellschaft, die gemeinsam mit den vielen Partnern des TBB ebenfalls zu Wort kommen sollen. Gleichzeitig werden einprägsame Orte besucht, die zum Nachdenken und Innehalten anregen. Dabei möchte das B-Team auf seinem Weg durch Brandenburg Station in allen Landkreisen und kreisfreien Städten machen. Wir berichten über den Blog und die sozialen Netzwerke über die Tour.

Mehr zur Arbeit des Toleranten Brandenburg erfahrt ihr unter: