Einmal Mobilen Jugendtreff to-go

Auf unserer Tour durch Cottbus lernten wir auch den Mobilen Jugendtreff kennen.

Der Mobile Jugendtreff ist eine Aktion des Humanistischen Jugendwerk Cottbus e.V. und wird durch die Stadt Cottbus finanziert. Stephan, Mitarbeiter des Mobilen Jugendtreffs, erzählte uns ein wenig über seine Arbeit mit den Jugendlichen. Der Mobile Jugendtreff ist an den verschiedensten Orten in Cottbus zu finden.
Folgende Orte werden wöchentlich angefahren:

Montag:         Skaterpark ( Neue Straße)

Dienstag:       Muckeplatz und die Turnhalle ( Gothold – Schwela Straße 22) für     Fußballangebote

Mittwoch:     21. Grundschule und Niedersorbisches Gymnasium für Volleyballangebote

Donnerstag:  Turnhalle ( Gothold – Schwela Straße 22) für Fußballangebote

Freitag: /

Wochenende: Aktionen und Ausfahrten (Infos auf Facebook)

 Zumeist befindet der Jugendtreff sich in sozialen Brennpunkten und bietet somit zugleich offene Jugendarbeit vor Ort an. Ziel der Aktion ist es, den Sozialraum, in dem die Kinder leben, zu nutzen und soziale Kompetenzen der Kinder/Jugendlichen zu befähigen und zu stärken. Das Angebot des Jugendtreffs ist ein bunt zusammengewürfeltes Potpourri an Aktionen, z.B. Tischtennis, Kicker, verschiedene Brett- und Kartenspiele und vieles mehr.
Stephan erzählte mir auch, dass immer mehr geflüchtete Jugendliche den Mobilen Jugendtreff aufsuchen und dankend dieses Angebot annehmen. Auf dies Frage hin, ob es dadurch mehr Auseinandersetzungen zwischen den Kinder und Jugendlichen gibt, sagte Stephan „ ganz im Gegenteil, die Jugendlichen spielen gemeinsam und integrieren die geflüchteten Jugendlichen sofort mit in ihren Alltag. So zum Beispiel finden sich neue „Freizeit- Fußballmannschaften zusammen, die an von uns organisierten Turnieren teilnehmen. Doch der Mobile Jugendtreff ist nicht nur in sozialen Brennpunkten unterwegs, sondern er bietet Workshops zum Thema „Vorurteile“ in verschiedenen Schulen an. Dabei werden verschiedene Vorurteile gesammelt, aufgearbeitet und geschaut, welchen Ursprung sie eigentlichen haben.

Gerne hätten wir mit den Geflüchteten noch weiter „Mau-Mau“ gespielt aber leider ist unser Zeitplan sehr voll und so mussten wir uns verabschieden. Die nächste Station für uns hieß Dissen.