Tag 15 – Perleberg und Potsdam

Ein letzten Tag fährt die B-Team-Bande durch Brandenburg, mit dem Ziel das Gespräch mit Menschen zum Thema Hate-Speech und Fake-News zusuchen.

Nach dem längsten Nachtschlaf der ganzen Tour, etwa sieben Stunden, starteten wir ganz entspannt in den Tag, saßen lange beim Frühstück und noch ein bisschen in der Sonne am Ruppiner See.

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Die letzte Station – das Spreewaldfest

Der letzte Termin auf unserer Tour ist das Spreewaldfest in Lübben. Hier hatten wir einen schönen Stand mitten auf der Schloßinsel. Trotz eines verregneten Vormittages sind wir glücklicherweise größtenteils trocken geblieben auf dem Fest. Mit einer Seifenblasenaktion, Flyern und einigen Give-aways haben wir wieder versucht, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und über Flucht und Asyl aufzuklären.

Die Seifenblasenaktion lief wie gewohnt hervorragend. Viele Kinder vergnügten sich prächtig, und das ist auch ein positiver Impuls bei diesem Termin. Auch die Eltern verweilten so an unserem Stand und erfreuten sich an dem Lachen ihrer Kinder.

In den Gesprächen stießen wir allerdings größtenteils auf verhärtete Fronten: Die Meinungen zeigten sich als sehr gefestigt, es wurden dubiose Quellen genannt und eine wirklicher Austausch zu dem Thema gestaltete sich so schwierig. Viele der Besucher liefen nur kopfschüttelnd an unserem Stand vorbei, murmelten ihre Meinung vor sich hin oder lachten zynisch. Die Blicke, die uns zugeworfen wurden, sprachen Bände. Leider waren auch einige rechte Gruppierungen unter den Besuchern, die ihre Gesinnung als Tattoo oder auf T-Shirts gedruckt offen zur Schau stellten und uns zum Teil beim Vorbeigehen auch laut anpöbelten.

Glücklicherweise gab es auch Lichtblicke und positive Impulse an diesem Tag. So zum Beispiel der Bürgermeister von Lübben, Herr Lars Kolan, der sich außerordentlich über unsere Anwesenheit gefreut hat und mit dem wir ein sehr nettes Gespräch hatten. Im selben Atemzug hat er uns herzlich eingeladen, wiederzukommen.

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