Tag 10 – Bad Belzig, Brandenburg a. d. H., Teltow

Heute Morgen erwachten wir ritterlich auf der Burg Rabenstein in Raben bei Bad Belzig. Nachdem wir mehr als pünktlich losfuhren und mit einigem zeitlichen Vorlauf das Fläming Gymnasium in Bad Belzig erreichten bekam die B-Team-Tour-Bande Zuwachs aus Potsdam. Freundlicher Weise stellte uns einer der Politiklehrer des Gymnasiums sehr starken „Lehrerkaffee“ zur Verfügung und erleichterte uns dadurch den Aufbau des Würfels auf dem Schulhof. Während der Workshop startete wurde unser Schulhofstand bereits von einigen Schülern besucht. Während der Hofpause nach dem Workshop wurde unser Stand jedoch regelrecht überrannt. Selten haben wir so interessierte Schüler erlebt.

Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Brandenburg an der Havel. Dort stellten wir erneut Stand und Würfel auf, dieses Mal auf dem Neustädter Markt. Der Würfelaufbau ging uns durch unsere neu gewonnene Unterstützung sehr leicht von der Hand. Einige der Brandenburger Bürger_innen zeigten starkes Interesse an unserer Aktion. Einige lehnten unsere Aktion jedoch von vornherein ab. Ein absoluter Tiefpunkt für das Team war ein Wahlkampfbus der NPD, der quasi an unserem Stand vorbei fuhr und populistische und ausländerfeindliche Parolen über Lautsprecher verkündete. Keiner von uns hatte mit dem Auftauchen der NPD gerechnet. Quasi als Ausgleich dafür gab es in Brandenburg für einige von uns ein echtes Highlight. Anke Domscheit-Berg kam vorbei um unsere Aktion zu unterstützen. Wir hatten die Chance uns längere Zeit mit ihr zu unterhalten. Wir alle haben Anke Domscheit-Berg als wahnsinnig beeindruckende und großartige Persönlichkeit erlebt, die das Talent hat Dinge in Worte zu fassen. Besonders Luka und mich hat dieses Gespräch nachhaltig geprägt und beeindruckt. Frau Domscheit-Berg erzählte uns von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Hate-Speech und Fake-News. Selten haben wir eine derartig eloquente Frau erlebt. Anschließend filmten wir noch ein Interview mit der Die Linke Kandidatin.

Anschließend hatten wir einen Termin mit dem Landrat Blasig in Teltow, der sich sehr interessiert an unserer Tour zeigte. Nachdem er an unserer Aktion teilgenommen hatte, fuhren wir weiter in einen Teltower Jugendclub, wo wir eigentlich unseren Stand aufbauen wollten. Dort angekommen stellte sich heraus, dass für den Termin im Jugendclub ein Workshop geplant war. Spontan mussten wir uns so auf die neue Situation einrichten. Schließlich starteten wir den Workshop in einer lockeren Gesprächsrunde mit nur fünf Jugendlichen. Diese Erfahrung war für uns alle sehr spannend und interessant. Die Jugendlichen stellten viele Fragen und waren sehr interessiert an unseren Themen. Nach dem Workshop Konten wir uns noch den Jugendclub ansehen.

Anschließend fuhren wir zurück nach Potsdam um Patrick abzuwerfen und danach weiter nach Bollmansruh zu unserer Übernachtungsmögkichkeit.