Tag 13 – Templin und Angermünde

Der vorvorletzte Tag unserer B-Team-Tour startete mit einem ausgewogenen und liebevoll zurecht gemachtem Frühstück in unserer Templiner Unterkunft. Wir schlugen uns die Bäuche mit frischen Brötchen und viel Obst voll um energiegeladen in den Tag starten zu können.

Unsere erste Station hätte ursprünglich das Gymnasium Templin sein sollen. Der Konjunktiv ll ist an dieser Stelle sehr angebracht. Denn als wir dort ankamen und zwei von uns ins Sekretariat gingen, standen wir dem mehr als verwunderten Schulleiter gegenüber. Offenbar hatte es ein Missverständnis gegeben, wodurch von Seiten der Schule weder ein Workshop, noch ein Schulhofstand geplant war. Durch dieses Missverständnis hatten wir auf einmal mehr als fünf Stunden Freizeit. Da dies gefühlte die erste wirklich arbeitsfreie Zeit seit mehr als zehn Tagen war, war die B-Team-Bande etwas überfordert mit der Situation. Dies endete in Langeweile, die sich in unregelmäßige und unbegründete Lachanfälle entlud. Nebenbei wurden Teammitglieder geschminkt und alle Raffinessen des B-Team-Tour-Mobils ausgetestet. Weil Patrick auf uns wartete fuhren wir nach ca. zwei Stunden totaler Albernheit nach Angermünde zu unserem nächsten Termin.

Wir durften unseren Würfel direkt vor dem Rathaus aufbauen. Die dort arbeitenden Menschen brachten uns sogar Kaffee und bemühten uns sehr um uns. Wir bekamen sehr viel Besuch unter anderem von Andreas Büttner, Axel Vogel und Uwe Schmidt. Nebenbei waren auch einige der Angermünder an einem Gespräch mit uns interessiert. Unter anderem wurde uns von einer Bürgerin der bald nahende Weltuntergang Ende September prophezeit. Wir sind gespannt.
Nach einer längeren Fahrt kamen wir gut gelaunt in unserer Pension in Neuruppin an. Dort hörten wir nicht einmal ein ganzes Lied über unsere Musikbox, als auch schon der Hausherr kam um uns anzuschnauzen. Er drohte uns mit der Abstellung des warmen Wassers, wenn er nochmal kommen müsste. Also beschlossen wir, unser Abendbrot lieber außer Haus einzunehmen.